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Ein Stopover in Singapore

zusammengestellt von Wibke Radder

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Nach ein bisschen Jetlagbekämpfung kann es auch schon mit Sightseeing losgehen!

Da es in Singapur so viel zu sehen und zu erleben gibt, ist es unmöglich alles, was sehenswert ist, in 1-2 Tagen zu schaffen. Dennoch möchte ich euch hier eine kleine Auswahl von sehenswerten Ecken und tollen Freizeitmöglichkeiten vorstellen.

Beginnen wir mit dem Wahrzeichen Singapurs: dem Merlionbrunnen. Er befindet sich mitten im Stadtzentrum nahe der Bahnstation „Raffles Place” und stellt den Schutzpatrone des Landes dar. Sein Löwenkopf steht für Furchtlosigkeit und Stärke, während der Meerjungfrauenkörper Singapurs Verbindung zum Wasser symbolisiert.

Vom Brunnen aus blickt man, das Bankenviertel im Rücken, über die Mündung des Singapore Rivers auf das Art Science Museum und das wohl bekannteste Hotel der Stadt - das Marina Bay Sands. Das Hotel besteht aus drei 55-stöckigen Türmen, auf denen ein 340 Meter langer Dachgarten in Form eines Schiffes sitzt. Der Anblick von unten ist wahnsinn, aber von oben hat man einen gigantischen Ausblick über den Hafen und teile der Skyline Singapurs. Für alle, die ein typisches Urlauber-Fotomotiv suchen, ist das also der optimale Platz.

ACHTUNG:Wer auf legalem Weg im Infinity Pool auf dem Dach des Marina Bay Sands schwimmen will, muss Gast des Hotels sein. Das Hotelpersonal kontrolliert streng wer berechtigten Zutritt hat und wer nicht.

WR-Singapore3-800Direkt hinter dem Marina Bay Sands erstrecken sich die „Gardens by the Bay” auf ca. 100 Hektar Land. Schon von weitem kann man die 25 - 50 Meter hohen „Supertrees”, Bäumen nachempfundene Gebilde, sehen. Der „Skywalk” verbindet zwei der „Supertrees” in luftiger Höhe. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick über die Gärten unter sich und  die Stadt auf der einen Seite sowie das Meer auf der anderen. Der Eintritt kostet 5 S$. Wenn die Dämmerung einsetzt, entfalten die „Supertrees” ihre wahren Superkräfte. Sie beginnen zu leuchten und bieten bei voller Dunkelheit eine großartige Lichtershow.

Neben weiteren Attraktionen wie dem „Flower Dome” oder „Cloud Forest” gibt es in den „Gardens by the Bay” zahlreiche kleine Themengärten, Cafés und Seen, die zum Verweilen einladen.

Wie es sich für eine Weltstadt gehört, verfügt auch Singapore über ein gewaltiges Riesenrad - das Singapore Flyer. Mit 165 Metern ist es das 2. größte der Welt und befindet sich in der Marina Bay. Mit über 20 € pro Person ist der fantastische 360°-Blick über Singapur nicht ganz billig, aber es lohnt sich auf alle Fälle. Eine Runde mit dem Riesenrad dauert etwa ein halbe Stunde.

  Chinatown, Little India und Arab Street

Nur wenige Minuten Bahnfahrt von den „Gardens by the Bay” entfernt findet man sich in Chinatown - mit der gleichnamigen Haltestelle - wieder. Neben dem Sri Mariamman Tempel an der South Bridge Road gibt es auf der Hauptflaniermeile größtenteils sich aneinanderreihenden Souvenirshops.

In den Schneidereien in und rund um Chinatown kann man sich wunderbar für kleines Geld Kleidung nach Maß schneidern lassen und so sein ganz persönliches Souvenir mit nach Hause nehmen. Zudem lohnt sich ein Blick in die kleinen Seitenstraßen. Hier findet man noch handgemachte, traditionelle Theatermasken, asientypische Haushalts- und Küchenutensilien oder Glücksbringer. Chinatown ist darüber hinaus für seine vielen Restaurants und Straßenstände beliebt, die asiatische „Hausmannskost” anbieten. Besonders abends finden sich hier zahlreiche Einheimische und Touristen ein, um für kleines Geld richtig lecker zu essen.

Neben Chinatown sind Little India und die Arab Street weitere kulturgeprägte Viertel.

STB-Little india-800Wie der Name vermuten lässt, findet man in Little India ein Stück indische Kultur wieder. Neben zahlreichen Tempeln, z.B. dem „Srinivasa Perumal Kovil Temple” oder „Central Sikh Temple”, besticht Little India vor allem durch viele kleine Geschäfte, die Gewürze, indische Gerichte, Schmuck oder Stoffe verkaufen. Im Gegensatz zu Chinatown ist Little India nicht zu sehr von Touristen überlaufen und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Die Arab Street ist vor allem bei Backpackern beliebt, die sich häufig in einem der zahlreichen kleinen Hostels einquartieren und sich abends in den zahlreichen Bars und Shishalounges aufhalten. Wer eine Vorliebe für schwere orientalische Teppiche, süßes Parfüm oder handgemachte Strohkörbe hat und gerne in traditionellen Geschäften stöbert, ist hier richtig.

Auch in der Arab Street gibt es eine besondere Kulturstätte: die Sultanmoschee”, auch „Masjid Sultan” genannt. Ihre goldenen Kuppen sind bereits von weitem zu sehen. Eine geführte Besichtigung ist täglich zwischen 09:00 Uhr und 12:00 Uhr und zwischen 14:00 Uhr  (Freitags erst ab 14:30 Uhr) und 16:00 Uhr möglich.

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Singapur für Nachtschwärmer:

Der „Singapore Zoo” bietet eine Nachtsafari an, bei der die Besucher in einer Art offenen Straßenbahn durch das große Wildgehege fahren. Das Reservoir ist in sieben verschiedene Lebensräume wie „Ecquatorial Africa” oder „Asian Riverine Forest” unterteilt, die regionstypische Tiere beherbergen. Bei der Durchfahrt sieht man z.B. Zebras, Hyänen oder Bären bei ihrem nächtlichen Treiben. Im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit verschiedene Pfade zu begehen, auf denen man Fledermäuse, Nilpferde oder Leoparden aus nächster Nähe beobachten kann.

STB-night-800Die Tour sollte auf jeden Fall im Voraus gebucht werden, da sie sehr beliebt und gut besucht ist. Mit 42 S$ ist die Nachtsafari allerdings nicht ganz billig.
Mehr Informationen gibt es  hier.

Zu einer der vielen Rooftopbars zählt das Loof” , eine kleine, entspannte Bar nahe der City Hall. Von oben blickt man über die Stadt bis hin zum „Marina Bay Sands” und kann den Abend bei einem Barbecue und leckeren Cocktails, z.B. dem typischen Singapore Sling, ausklingen lassen. Regelmäßig legen hier DJs zu verschiedenen Themenabenden auf. Die Bar liegt etwas versteckt in der 331 North Bridge Road und ist nur spärlich ausgeschildert. Daher einfach nachfragen, wenn man sie nicht auf Anhieb findet.

Für Clubgänger und Partymäuse gibt es unzählige Diskotheken überall in der Stadt verteilt. Vor allem Little India ist Anlaufstelle für Backpacker, da man hier auf andere Reisende trifft und die Preise für Singapur-Verhältnisse günstig sind. Wer direkt am Wasser feiern möchte kann dies im Colonial District und an den Quays tun, muss dafür aber entsprechend in die Tasche greifen.

 

© Fotos: Wibke Radder; Eline Backer, Singapore Tourism Board
aktualisiert: 06/2016 (AKL)

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