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Die 10-Tage-Thailandtour im Test

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Ein Stopover in Thailand

Reisebine-Redakteurin Eline Bakker testet die 10-Tage-Thailand-Tour

 

UOZ-khaosokjump

 

10 Tage Thailand. 10 Tage Pad Thai, Feuertanz, Sonnenbaden, Nationalparks, Thai-Massagen, Postkarten-Fotomotive, Tempelbesuche und wilde Parties am Strand. Und natürlich: Eine Gruppe von Rucksackreisenden, die am Ende der Tour, nach zahlreichen gemeinsamen Abenteuern fast ein bisschen wie Familie ist.

Aber der Reihe nach...

Ankunft in Bangkok

EB KhaosanFebruar 2015. 20:00 Uhr Ortszeit, ein Tag vor Tourbeginn.

Wie eine Art Zombie steige ich aus dem Flugzeug. Ganz so um die Ecke, wie man denken könnte, ist Südostasien eben doch nicht. Genauer gesagt liegen je nach Flug etwa 10 – 15 Stunden Reisezeit zwischen Deutschland und Thailand.
Endlich Hitze, denke ich, und atme die einzigartig stickig-feucht-warme Luft Bangkoks ein. Während ich brav in der Schlange auf meinen 30-Tage-Touristenstempel im Pass warte, erwachen meine Lebensgeister langsam wieder.

Im Hotel angekommen stelle ich fest, dass meine beiden mir vorerst unbekannten Zimmergenossinnen, mit denen ich in meiner ersten, zusätzlich gebuchten Nacht das Zimmer teile, ausgeflogen sind. Die Unterkunft liegt in einer ruhigeren Seitenstraße der Backpacker-Party-Meile Khao San Road, so dass es in der Umgebung jede Menge zu erleben gibt.

Erst einmal etwas essen. Die Auswahl an Streetfood ist bestens. Neben dem allgegenwärtigen Pad Thai (gebratene Reisbandnudeln mit Fleisch, Fisch oder Tofu nach Wahl) gibt es Thai-Suppen, Satay-Spieße, Gegrilltes und Currys an jeder Straßenecke. Natürlich alles unverschämt günstig und ordentlich scharf.

Zum Nachtisch gibt es mit Eis gefüllte junge Kokosnüsse, in Honig gebackene Bananen, süße Fruchtspieße und... Moment mal... frittierte Skorpione?! Angeblich sollen sie die männliche Libido verstärken – und gelten unter Rucksackreisenden als beliebte Mutprobe. Na dann – guten Appetit!

Jetzt aber ab ins Bett und den Jetlag wegschlafen.

Tour-Tag 1 - Bangkok

UT Bangkok NightlifeIch erwache erstaunlich ausgeschlafen und mache mich mit meiner Zimmergenossin Ve auf Frühstückssuche. Zielsicher picken wir uns das einzige Restaurant ohne westliches Frühstücksmenü heraus. Fazit: Gebratenen Reis zum Frühstück überlassen wir doch lieber den Einheimischen.

Darauf erstmal eine Thai-Massage. Nach nahezu unerträglichen Schmerzen in Körperteilen, von denen ich nicht wusste, dass sie existieren, geht es mir tatsächlich blendend und der Jetlag ist wie weggeblasen. Wäre da nur nicht dieser Muskelkater.

Egal: Die Tour beginnt! Es ist Zeit für das erste Gruppen-Abendessen. Die Tourguides Lesley und Alex stellen sich und das Wochenprogramm vor, sodass wir schon einmal einen Überblick gewinnen, wann wir uns jeweils treffen und wo wir hinfahren werden. Vorfreude!

Im Laufe des Abends wächst die Gruppe bereits zusammen. Beim Abendessen tauschen wir Namen und Herkunftsländer (Belgien, England, Schottland, USA, Irland, Deutschland) aus, probieren uns durch die Thai-Speisekarte und verstehen uns bestens.

Bevor wir uns versehen, finden wir uns im Nachtleben der Khao San Road wieder. Nach Einbruch der Dunkelheit wird der Backpackerdistrict zu einem einzigen verrückten Meer aus Farben, Gerüchen (nicht alle davon wohlriechend!), Partyvolk und Straßenverkäufern.

Wir wechseln vom Restaurant zur Livemusik-Bar zur Cocktail-Bucket-Stube. Mit Neonfarben bemalt tanzen wir den Alkohol und den Overkill an Eindrücken in einer Schwarzlichtdisco ab. Am Ende liegen wir uns in den Armen – ein toller Abend, der erste von vielen.

EB Tuktuk10 Tage Backpacker-Tour durch Thailand:
Daten und Fakten
Tour-Leitung: 2 Guides pro Tour
Tour-Start: 14-tägig immer montags. Starttermine im   Anmeldeformular
Tour-Teilnehmer: Etwa 20 Personen. Viele Alleinreisende, aber auch Paare und Freunde.
Altersstruktur: Meist zwischen 20 und 30.
Unterkunft: In Zwei-, Drei- oder Mehrbettzimmern + Nachtzug. Alleinreisende teilen sich ein Zimmer mit anderen Teilnehmern. 
Transportmittel: Nachtzug, Minivan, Longtail-Boot, Bus, öffentliche Fähren, Songthaew, Tuktuk
Aktivitäten: Inklusive, wenn nicht anders beschrieben
Mahlzeiten & Getränke: Zum Großteil auf eigene Kosten, aber thailändisch günstig (lokale Hauptgerichte meist unter 5 €).

 Weitere Infos zur Tour bei Reisebine

 

Tag 2 & 3 - Bangkok

EB TempelMister Wat heißt wirklich so und führt uns heute durch die Tempel und Märkte Bangkoks.

Wir lernen warum man buddhistischen Mönchen nicht in die Augen schauen sollte, dass der Tempel des Liegenden Buddhas eigentlich Wat Phra Chettuphon Wimon Mangkhlaram Ratchaworamahawihan heißt (na gut, das habe ich nochmal nachgeschlagen), und wie gut ein gekühltes Feuchttuch im Gesicht tut, nachdem man die absurd steilen Treppen von Bangkoks Tempel-Wahrzeichen Wat Arun bestiegen hat. Übrigens: Die Aussicht lohnt sich!

Nach einem Abstecher durch ein einheimisches Shoppingcenter und über den Blumenmarkt ist gerade noch Zeit für ein Nickerchen, bevor wir uns wiederum aufmachen, die Nacht zum Tage zu machen. Natürlich muss nur mit, wer möchte. Also alle.

Am nächsten Tag kann ausgeschlafen werden, zumindest bis zur Checkout-Zeit. Wir behalten unser Zimmer gegen Gebühr länger und „verkaufen“ nachmittägliche Duschtermine an andere Tourteilnehmer.

Die letzten Stunden in Bangkok widmen wir dem Shopping. Verhandlungsgeschick macht sich bezahlt, denn im Angebot finden sich Bekleidung und Touristen-Tinnef aller Art zu Spottpreisen.
Erkenntnis des Tages: Man kann niemals genügend Elefanten-Hippie-Hosen besitzen!

Nacht 3 & Tag 4: Nachtzug & Khao Sok Nationalpark

Gegen Abend verlassen wir Bangkok und fahren mit dem Nachtzug in Richtung Süden. Bei Chips und Cola werden bis spät in die Nacht Kartentricks ausgetauscht, Klimmzüge geübt und Witze gerissen. Wer schlafen möchte, findet hinter einer Gardine Privatsphäre im eigenen Bett.

Als eher müder Haufen „überfallen“ wir am frühen Morgen ein Bahnhofs-Café zum Frühstück und reisen anschließend in zwei Minivans weiter zum Khao Sok Nationalpark. Spätestens, als wir am Cheow Lan Stausee ankommen und in ein typisches Longtail-Boot umsteigen, sind alle wieder hellwach. Der ausgestreckte See dient als perfekter Spiegel für den blauen Himmel und die regenwaldbewachsenen Karst-Hügel. Was für ein Ort!

Pünktlich zum Mittag legen wir an den Floating Raft Houses an. Hier wartet ein kleines Paradies auf uns. Wir lümmeln auf den Floßplanken in der Sonne, erkunden mit dem Kajak die Umgebung, springen zur Abkühlung ins Wasser und begeben uns im Abendlicht per Boot auf die Suche nach Affen und anderen Regenwaldbewohnern.

Nach dem besten Thai-Abendessen der Tour sitzen wir noch lange im Mondlicht, führen mehr oder minder tiefsinnige Gespräche und teilen uns den ein oder anderen Rum-Cola-Bucket.

 UT Nachtzug EB Nachtzug UT Gruppe Bruecke UT Khaosok EB Kajak Khaosok 

Tag 5 – Monkey Mania in Khao Sok

EB AffeNach letzten entspannten Stunden im Floß-Hotel brechen wir gegen Mittag auf.

Zunächst wird es affig! Wir halten am einheimischen Markt, um uns mit Erdnüssen und Bananen einzudecken, die wir am Monkey Temple den dortigen Bewohnern verfüttern können. Die Makaken-Äffchen freuen sich, uns zu sehen, und lassen sich geduldig füttern, auf den Arm nehmen und fotografieren.
Normalerweise bin ich kein Freund davon, wilde Tiere zu füttern, doch hier scheinen die Affen weder aggressiv noch überernährt. Es scheint hier also (bislang) eine gewisse funktionierende Balance zwischen Touristen und Affen zu geben.

Im Khao Sok Village angekommen splittet sich die Gruppe. Ich gehöre zu denjenigen, die das Geld für eine zusätzliche Tour sparen und lieber die Umgebung auf eigene Faust erkunden. Spontan folgen wir den Schildern zum „Monkey Swimming Hole“. Nach einem etwa 15-minütigen Spaziergang finden wir uns tatsächlich an einer Badestelle wieder, wo eine zwanzigköpfige Affenfamilie im Wasser und am Ufer herumtollt. Ein unbedingt empfehlenswertes Affentheater!

Tag 6 – 7 Koh Phi Phi

Endlich geht es ans Meer! Mit der Fähre schippern wir zur Insel Koh Phi Phi Don. Den Nachmittag verbringen einige mit Drinks am Pool, während andere erstmalig die postkartenwürdigen Sandstrände erkunden oder die endlosen Stufen zum Aussichtspunkt hinaufklettern.

Der Tsunami im Dezember 2004 traf die Insel hart, forderte hunderte Menschenleben und zerstörte einen Großteil der vorhandenen Infrastruktur. Da „Phi Phi“ finanziell vom Tourismus abhängig ist, ließen eilige Wiederaufbau-Maßnahmen nicht lange auf sich warten. Heute finden Besucher ein auf den ersten Blick etwas chaotisch-überladen wirkendes Gassensystem von Unterkünften, Shops und Vergnügungsschuppen vor.

Begleitet von unseren zum Glück ortskundigen Guides Lesley und Alex stürzen wir uns ins abendliche Getümmel. Tour-Teilnehmerin Laura rockt die Bude in einer Karaoke-Bar. Später vertanzen wir einen beträchtlichen Teil der Nacht zwischen den Feuerschwingern am Strand, mit Buckets in den Händen und Sand zwischen den Zehen.

Am nächsten Morgen, äh, naja, Nachmittag, treffen wir uns zu einem in der Tour enthaltenen Ausflug nach Maya Bay, bekannt wohl vor allem durch den Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio. Nach einer 45-minütigen Bootsfahrt auf recht welliger See bin ich nicht die einzige, deren Magen sich etwas unwohl fühlt. „I’ll show you the best cure for a hangover“, lacht Lesley, und springt ins Wasser, um sich nach einer kurzen Schwimmstrecke in James Bond Manier zwischen Karstfelsen eine Strickleiter hinaufzukämpfen. Noch abenteuerlustigere Gemüter können stattdessen auch durch eine Höhle in die dahinterliegende Bucht klettern.

Zugegebenermaßen ist das nicht gerade die einfachste Methode, nach Maya Bay zu gelangen. Aber sie funktioniert: Wir fühlen uns wie neu geboren, als wir den heiß erkämpften Strand endlich betreten, und schießen das ein oder andere perfekte Bild, das direkt aus der Shampoo-Werbung stammen könnte.

EB Faehre UT Gruppe MayaBay UT Shampoo Sophie UT Bucket 

Tag 8 – 10 – Koh Phangan

EB WipeoutFähre, Bus, Fähre und eigens gemietete  Songthaews bringen uns von Phi Phi ins Backpacker-Inselparadies Koh Phangan. Als wir ankommen, ist es schon dunkel. Trotzdem wird schnell klar, dass unsere Unterkunft nicht zuviel verspricht, wenn sie sich als Backpacker-Resort bezeichnet. Wir sind in klimatisierten Mehrbettzimmern mit eigenen „Kojen“ untergebracht – inklusive Leselampen, abschließbaren Schrankfächern und Gardinen.

Einen Pool und angeschlossene Bar/Restaurant gibt es auch und der Strand ist nur fünf Minuten entfernt. Also dann, unser „Beach Bum Life“ kann beginnen!

Während einige nach dem Abendessen in der Bar ihre Feiertüchtigkeit unter Beweis stellen, gehe ich heute früh ins Bett. Durchschlafen klingt auch mal ganz verlockend...

Am nächsten Tag gibt es (optional) das perfekte Entgiftungsprogramm bei Phangan Wipeout – einem schwimmenden Hindernisparcours, der von der gleichnamigen  Fernsehsendung inspiriert wurde.

Ich schwimme zur Plattform in der Mitte und schaue lieber zu, während die Sportskanonen unter den Tourteilnehmern in Super Mario Manier über die Hindernisse klettern, schwimmen und hüpfen. Kyle und Anthony verpassen knapp die All-Time-Bestenliste, stellen sich aber bei einem Blitz-Wiederbesuch zwei Tage später endgültig unter Beweis. Plätze 4 (Kyle) und 18 (Anthony) in der Rangliste. Chapeau!

Und sonst so auf Koh Phangan? Ein paar Stichworte sollen genügen, um das süße Insel-Lotterleben zu beschreiben:
Poolside-Barbecue. Massage direkt am Meer. Neon-UV-Party. Schnorcheln am Korallenriff (Tipp: Koh Ma Beach). In der Sonne brutzeln. Scooter-Verleih. Abschiedsdinner beim Sonnenuntergang. Bambooskis. Chinesische Laternen am Strand. Beachparty bis in die frühen Morgenstunden. 
(Alle optional und z.T. kostenpflichtig)

Am allerletzten Morgen ist Gruppen-Abschiedskuscheln angesagt. Was für ein Abenteuer, diese Tour! Unfassbar, dass sie schon vorbei ist.

Weil wir uns nicht von unserer „Thailand-Tour-Familie“ trennen mögen, fahren 12 von uns weiter nach Koh Tao. Doch das ist eine andere Geschichte, und soll ein andermal erzählt werden…

UT Songthaew EB Songthaew UT party EB Laterne

EB BahnhofWillkommen in Thailand – nicht alles läuft immer glatt!So liebenswert Thailand als Reiseland auch sein mag, so sehr kann es ordnungsliebende Deutsche bisweilen in den Wahnsinn treiben. Eine gesunde Portion Fatalismus, gekoppelt mit Humor gehört allein schon deshalb ins Reisegepäck, weil „Pünktlichkeit“, „Sicherheitsvorschriften“ und „Verabredungen“ in Südostasien manchmal etwas anderes bedeuten, als wir es von zuhause kennen.

So kann es schon einmal vorkommen, dass die Flughafen-Abholung sich gehörig verspätet, das Longtail-Boat auf dem Weg zu den Floating Raft Houses fast untergeht und gegen ein anderes eingetauscht werden muss, ein Bus ausfällt und das eigens gecharterte Boot nach Phi Phi Leh und Maya Bay eine Stunde auf sich warten lässt. Und das sind nur die Beispiele von meiner eigenen Tour.

Ich kann dazu nur sagen: Kopf hoch, Humor an und denk daran - du bist im Urlaub! :-)

UOZ--drink-310 Tage Thailand-Rundreise für Backpacker
 

Start:  Bangkok
Ziel:  Koh Phangan
Termine:  montags (14-tägig)
Dauer:  10 Tage / 10 Nächte
 

Preis pro Person:   899 A$ *

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* Die Zahlung der Tour kann nur per Kreditkarte erfolgen. Die zusätzlich erhobene Kreditkartengebühr beträgt 3%.
Da es sich um einen australischen Anbieter handelt, ist der Tourpreis in australischen Dollar angegeben!
Preise sind Endpreise inkl. 10% australischer GST (Goods & Service Tax) - ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN - PREISE OHNE GEWÄHR
© Fotos: Eline Bakker x 12; Tourveranstalter x 9
aktualisiert: 06/2016 

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